Gehen wir in die Blutothek, Mama?

Als die Stadtbibliothek München zur Blogparade aufrief, wollte ich eine der ersten sein, die ein Beitrag dazu einreicht. Nun ja, es kam immer etwas dazwischen: Kindergeburtstag und dann wurde jeder von uns krank. Am Wochenende habe ich nun den Beitrag schnell runtergeschrieben und weil ich Bibliotheken und andere Kultureinrichtung wichtig finde, werde ich ihn veröffentlichen (Trotz 1207 Wörtern nur eine Kurzfassung).

Wer sind wir?

Wir sind eine Familie, die Bibliotheken gerne und häufig nutzt. Die beiden großen Mädchen (2 und 4 Jahre) fordern den Bibliotheksbesuch richtig ein. Nur mit der Aussprache klappt es noch nicht so ganz und mein Mann und ich kichern vor uns hin, wenn die Wörter Blutothek, Babythek Bliblothek fallen. Das Baby schlummert beim Besuch in der Bibliothek meist im Tragetuch vor sich hin. Oder protestiert lautstark, weil es seine Bedürfnisse nicht befriedigt sieht. Das wird sich schnell ändern, sobald das Baby krabbelt. Die Mutter, also ich, ist selbst von kleinauf in Biblitheken gegangen und hat schließlich auch Bibliotheksmanagement studiert. Der Mann liest am Liebsten Fachbücher (IT-Zeug), die sind oft speziell und in Bibliotheken meist nur in veralteten Ausgaben vorhanden.

Auf dem Weg zur Bibliothek

Blogparade

Ach ja zurück zur Blogparade. Das Thema ist „Public! Die Stadt und ihre Bibliotheken“ Hört sich erstmal für Außenstehende nichtssagend an. Ende Februar wird es eine Konferenz zu diesem Titel in München geben. Es soll erörtert werden wie sich öffentliche Institutionen (Theater, Museen aber auch Bibliotheken) ändern sollen um zeitgemäß und zukunftsweisend zu bleiben/werden. Dazu wurde auf dem Blog der Münchner Stadtbibliothek um verschiedene Meinungen gebeten. Dort findet ihr auch die Beiträge anderer Menschen und Bibliotheken.

Wie nutzten wir als Familie die Bibliothek?

Unsere Bibliothek liegt auf dem Weg zum Kindergarten. Also perfekt um nach dem Kindergarten dort noch schnell vorbei zu gehen. Die erste Hürde ist die steile Treppe oder der umständliche Weg mit dem Aufzug um zur Bibliothek zu gelangen. Die Bibliothek liegt im ersten Stock eines Plattenbau. (Wir leben sehr zentral in Ost-Berlin.) Wenn man diese Hürde gemeistert hat, kommt schon die nächste. Haben Sie schon mal im Winter drei Kleinkinder und sich selbst aus der Kleidung geschält und wieder angezogen „nur“ um Bücher auszuleihen? WIr belegen mindestens drei Schließfächer. Das heißt für mich immer genügend 1-Euro-Münzen dabei zu haben. Beim Ausziehen kann es den Kindern nicht schnell genug gehen und beim Anziehen wird meistens gejammert, dass man gerne noch dableiben möchte und das Baby weint, weil es angezogen wird. Und das alles vor den Augen der Bibliothekare und anderen Nutzern. Aber wenn man diese Hürden geschafft hat, dann liegt einem die Welt der Bücher, Spiele und CDs zu Füßen.

Wenn man links abbiegt, gelangt man in den Kinderbereich. Dort gibt es Bücher, Spiele und CDs. Die Kinder zieht es in die hintere Ecke. Dort steht ein niedriger Tisch mit Stühlen, Sitzkissen und Kuscheltieren. Die Kleine nimmt sich oft zuerst ein Kuscheltier und dann ein Buch. Am meisten leihen wir uns Bücher der Reihe „Wieso?Weshalb?Warum?“ von Ravensburger oder Tiptoi-Bücher  aus. Die sind aber sehr beliebt und werden auch von anderen Kunden gerne ausgeliehen. CDs und Blue Rays leihe ich ungern aus, weil sie meist schon Kratzer haben, welche das Nutzungserlebnis trüben. Da nutzen wir eher Spotify um Hörbücher und Kinderlieder zu hören und Netflix und Amazon um Serien zu schauen. Selbst die „Sendung mit der Maus“ schauen wir in der Mediathek nach. Die Mediennutzung meiner Kinder unterscheidet sich groß von der Mediennutzung in meiner Kindheit.

Ravensburger

Lieblingsreihe

Die beiden Mädels sind so groß, dass man sie in dem Kinderbibliotheksbereich lassen kann und ich biege in den Erwachsenenbereich ab. Als erstes schaue ich bei dem Neuerwerbung-Regal vorbei. Bei Belletristik-Büchern streichele ich gerne mal den Buchrücken, denn zum Lesen von Belletristik komme ich zur Zeit gar nicht. Als Mutter interessieren mich eher die klischehaften Hausfrauen-Themen: Kochen, Backen, Basteln und Handwerken. Während der dritten Schwangerschaft saß ich ein Mal pro Woche, nachdem ich die Kinder in die Kita gebracht habe, in der Zeitschriftenleseecke und las mich durch das Zeitschriftensortiment. Was schon mal zwei bis drei Stunden dauern konnte.

Was ich noch nicht genutzt habe, ist der Online-Bestand. Wir haben einen Kindle zuhause und ich werde die Onleihe sowie Tiger Books sicherlich bald mal testen. Wäre das Ganze doch so unkompliziert und ansprechend wie Netflix oder Spotify…

Wie sieht unsere ideale Bibliothek aus?

Eigentlich ist unsere Bibliothek für unsere Bedürfnisse ideal. Sie ist fußläufig zu erreichen. Wir kommen mit dem Kinderwagen hinein, wenn auch umständlich. Wir finden immer Bücher zum Ausleihen und Veranstaltungen haben wir auch schon besucht.

Was also verbessern oder wünschen:

  • Architektur Die ideale Bibliothek ist barrierefrei zu erreichen. Auch in der Bibliothek sollte es so wenig Stufen wie möglich geben. Allein schon um mit dem Bücherwagen überall hinzukommen, sollte auf Stufen verzichtet werden. Dazu hat die Bibliothek ansprechende Möbel und Verweilmöglichkeiten. Viele Menschen gehen nicht nur in die Bibliothek um Medien auszuleihen, sondern auch um Zeit in der Bibliothek zu verbringen. Meine Lieblingsbibliotheken sind in der Niederlande zu finden. Mit ansprechenden Möbeln und großes Angebot erfreuen sie mein Bibliotheksherz.
  • Öffnungszeiten Die ideale Bibliothek hat ideale Öffnungszeiten. Für uns als Familie wären Sonntagsöffnungszeiten ein Traum. Das wird es wohl auch bleiben. Welche deutsche Bibliothek hat schon sonntags auf. In München wurde gerade die Samstagsöffnung beschlossen. Das ist für die meisten Menschen schon selbstverständlich. Dabei stehen Kultureinrichtungen am Samstag in starker Konkurrenz zu Einkaufsmöglichkeiten.
  • Bestand Die ideale Bibliothek hat den Bestand einer großen Buchhandlung. Alles neuwertige Bücher in ausreichender Stückzahl. Und das in gedruckter und elektronischer Form. Das wäre der absolute Lieblingstraum jedes bibliophilen Menschen. Leider wird es das nicht geben. Also sollte die ideale Bibliothek möglichst neuwertige Medien, nicht nur (gedruckte) Bücher haben. Auch finde ich es gut, wenn eine Bibliothek Gegenstände wie Tiptoi-Stifte, E-Book-Reader, Tablets verleiht, um Mediennutzung für verschiedene Menschen möglich zu machen. Darüber hinaus wäre es begrüßenswert, wenn Hardware wie ein Raspberry Pi zur Literatur ausleihen könnte.
  • Social Media Als Bibliothek sollte man Social Media als Informationskanal nutzen, um Nutzer zu informieren und die Kundenbindung zu stärken.
  • Internetzugang Der wichtigste Zugang zu Informationsquellen ist das Internet und den nutzen die meisten Menschen über ihre eigenen Geräten wie Smartphone und Laptops. Es reicht nicht nur PC-Arbeitsplätze bereitzustellen, sondern auch die Möglichkeit in der ganzen Bibliothek mit seinen Geräten zu arbeiten.
  • Katalog In der Bibliothek ist das wichtigste Recherchewerkzeug für die vorhandenen Medien der Katalog. Durch RDS ist der Bibliothekskatalog für Nutzer (und auch für manche Bibliothekare) noch unübersichtlicher geworden. So muss ich jedes Mal meine Bibliothek und meine bevorzugten Suchkriterien auswählen. In Apps von Netflix und Amazon ist das alles viel intuitiver als in den meisten Bibliothekskatalogen.
  • Medienkompetenz Eine der wichtigsten Eigenschaft in der heutigen Zeit ist die Medienkompetenz, die sich nicht nur auf Büchern beschränkt. Alle Medien sollten als gleichwertig angesehen werden. Es ist egal, ob man die Geschichte über ein E-Book-Reader oder gedrucktes Buch liest. Auch ist es egal, ob man ein Brettspiel oder ein Computerspiel spielt. Alles ist wichtig und richtig.

Diese Informationsseite bekommt man beim VOEBB nach dem Einloggen ins Konto. Wieso?

 

Ich hoffe mit dem Artikel konnte ich einen kleinen Einblick in unsere Bibliotheksnutzung geben. Bibliotheken und Kultureinrichtungen werden auch in Zukunft eine Rolle spielen. Wir müssen aber hart kämpfen, um Ressourcen dafür zu erhalten. Aber es lohnt sich. Das sehe ich bei jedem Bibliotheksbesuch in den Augen meiner Kinder. Danke!

Vorlesen

Die Große liest dem Kleinen etwas vor

 

12 von 12 im Februar 2017

Oh, nein! Es ist der 12. des Monats und ich habe mein Frühstück NICHT fotografiert!!!! Dabei gab es wie (fast) jeden Sonntag Pancakes. Diesmal mit Mandarinen-Sirup von Herrn Grün kocht. Durch den Manderinen-Geschmack waren die Pancakes richtig lecker.

#1 – Teller leer

PlateImmerhin konnte ich noch ein Foto vom leeren Teller machen. Hier lagen die Pancakes, die es zum Frühstück gab.

 

#2 -Köpfchen mit Krone

DiademGekocht habe ich übrigens mit Krone. Irgendwann mache ich mal dem Postboten die Tür auf und habe das Teil auf.

 

#3 – Ikea-Ausbeute

HausWir waren gestern bei Ikea. Mit der Tram. Weil die Batterie vom Auto nicht wollte. Für uns Erwachsene gab es ein 1,80m-Bett, für die Kinder ein Spielhäuschen-Überzug für ihr Kura.

 

#4 – Planung ist das halbe Leben

Diesmal Elektroplanung für das Haus in das wir vielleicht irgendwann mal einziehen werden. Ja, es gab mal Blogartikel zum Haus. Das Hausbauen macht seit einiger Zeit keinen Spaß, deswegen kann ich dazu nichts schreiben. Vielleicht wenn die Sache vorüber ist und ich etwas Abstand dazu gewonnen habe. Oder wir tatsächlich in das Haus gezogen sind.

 

#5 – Spielrunde

SpielrundeWährend ich das Essen vorbereite, spielen Mann, Baby und die Mädels Karten. Die Kinder sind alle noch im Schlafanzug.

 

#6 – Es gibt Reis, Baby.

Also Reis gab es für das Baby nicht, aber es isst schon etwas Brei mit. Im Gegensatz zu seinen Schwestern mag das Baby Brei. Zumindest macht es den Mund auf, wenn man den Löffel davor hält und schiebt den Brei nicht wieder raus. Bald fangen wir mit dem Abend-Brei an. Bin ich aufgeregt.

 

#7 – Yoshi

Während die Kinder Mittagsschlaf machen sollen, versuchen wir Erwachsenen möglichst leise Yoshi’s Woolly World zu spielen. Es klappt nicht und die große Tochter darf dabei zu schauen.

 

#8 – Popcorn

Immer wieder Sonntags schauen wir die Sendung mit der Maus und heute gibt es mal Popcorn dazu.

 

#9 – BadenSchereWenn man mal seine Ruhe haben möchte und das Baby nach dem Baden nicht anziehen möchte, kippt man das Badewasser aus der Babybadewanne einfach mal auf den Fußboden anstatt in den Abfluss. Um das Nägelschneiden bei den Großen kam ich trotzdem nicht drum rum. Unsere Nagelschere ist von Zwilling und leistet mir seit 4 Jahren gute Dienste.

 

#10 – Frozen

FrozenSeit dem Geburtstag haben wir „kleines Lego“. Leider fliegen der kleinen Tochter die Haare von den Figuren ab.

 

#11 – Pommes

PommesZum Abendessen machen wir Schnitzel mit Pommes.

 

#12 – Küchenhilfe

HilfeDas Kind übt schneiden. Und ist dabei eine mittelmäßige Hilfe, weil es schnell gehen sollte.

Weitere 12 von 12 findet ihr wie immer bei Draußen nur Kännchen. Viel Spaß!

 

 

Rezept: Käsespätzle Omi-Style

kaese spaetzle

Denke ich an Käsespätzle, denke ich an meine Omi. Wie oft wir Enkel bei ihr waren und Käsespätzle gegessen haben. <3

Zutaten für 2 Erwachsene und 1 Kleinkind:

  • 500g Mehl
  • 4 Eier
  • 250 ml Wasser
  • 3 Zwiebeln / Variante: Röstzwiebeln
  • Etwas Butter
  • 200g geriebener Emmentaler
  • Salz & Pfeffer

Das Mehl in eine Schüssel geben. In die Mitte eine Mulde machen und dort die Eier sowie das Wasser hineingeben. Das Ganze gut verrühren.

Die Zwiebeln schälen, kleinschneiden und mit etwas Butter in einer Pfanne goldgelb anbraten. Wir nehmen oft Röstzwiebeln aus der Dose, weil das Große Kind nur diese isst.

In einem Topf Wasser erhitzen und dort eine Portion Teig reinschaben oder pressen oder reiben. WIe man möchte. Wenn die Spätzle an der Wasseroberfläche schwimmen, diese abschöpfen. Das wiederholen bis der Teig aufgebraucht ist. Die abgeschöpften Portionen in einen Topf geben und mit dem Käse und den Zwiebeln mischen. Fertig! (Nichts mit noch in den Ofen schieben.)

Regenbogen-Einhorn-Glitzer-Geburtstag

Buegelperleneinhorn

„Mama, zum Geburtstag will ich eine Regenbogentorte!“ sprach das Kind. Ich hatte ja schon fest mit dem Thema Eiskönigin gerechnet, aber auch nach mehrmaligen Nachfragen wollte sie eine Regenbogentorte. Und was passt gut zu Regenbogen? Glitzer und Einhörner! Somit steht das Geburtstagsthema für den vierten Geburtstag fest: Regenbogen-Einhorn-Glitzer-Party! Okay, und etwas Anna und Elsa wird auch dabei sein.

Zu dem Thema Regenbogen-Einhorn hat Daily Pia einen vierten Geburtstag gefeiert und ich somit ein paar Anregungen. Ich werde auf jeden Fall ihr Rezept für die Torte nehmen. An das Einhorn aus Fondant versuche ich mich auch mal. Ich habe noch nie damit gearbeitet und auch schon einen Notfallplan erarbeitet, falls es nichts wird. Der Notfallplan sieht folgendermaßen aus: Mit einem Ausstecher weiße Einhörner ausstechen und mit bunten Fondant die Mähne und den Schweif formen. Das müsste ich doch hinbekommen?! Oder?!

Für Lego Duplo wird Klein_minze langsam zu groß und da alle anderen Wünsche schon an Weihnachten erfüllt wurden, versuchen wir es mit Lego Junior. Wie sie sagen würde, „mit den kleinen Steinen“. Ich sehe schon Horrorszenarien in denen die Mittlere das Gebaute zerlegt und ich dann in die kleinen, sehr spitzen Steine treten werde, aber ein Versuch ist es wert. Die Anna und Elsa Sachen von Lego Princess hat sie schon ein paar Mal in der Spieleabteilung des Kaufhauses gesehen und hätte gern etwas davon. Leider sind die Sachen erst für Kinder ab 5 Jahren. Also hat der Mann mit der mittleren Tochter zwei Lego Junior Sachen gekauft und ich habe diese auch schon eingepackt (ich weiß nicht mehr was und kann es somit hier nicht verraten). Wie es so sein sollte kam Mitte Januar das Annas & Elsas Eisspielplatz von Lego Juniors heraus und wir hoffen nun, dass sich die Gäste vom Kindergeburtstag zusammen schließen und ihr den Wunsch erfüllen.

An ihrem Geburtstag haben wir ziemlich früh ihren U8-Termin und den Impftermin vom kleinen Sohn. Ich ärgere mich etwas über mich, dass ich den frühen Termin zugestimmt habe und nicht um einen späteren Termin gebeten habe. Aber nun ist es zu spät und sie weiß auch schon, dass sie früh morgens zum Arzt darf. Anschließend sieht die Planung vor, dass wir die Regenbogen-Muffins für die Kita backen und mit Haribo-Regenbogenstreifen verzieren. Der Mann möchte sich frei nehmen und mit ihr die Lego Junior Geschenke aufbauen. Die Frage ist, ob wir die Mittlere in die Kita bringen, wo sie zur Zeit sehr gern hingeht oder ob wir sie auch zuhause lassen.

Am Wochenende werden wir mit vielen Kindern und Erwachsenen einen großen Kindergeburtstag feiern. Die Essensplanung ist nun abgeschlossen und Dekosachen habe ich auch schon ein paar gekauft. Das Kind wünscht sich Bärenchips und einen Regenbogenkuchen. Somit haben wir das Thema Regenbogen durchgebacken würde ich sagen: Torte, Muffins, Kuchen… Dazu gibt es noch einen Schokoladenkuchen, den ich vielleicht zu Cake Pops verarbeite, einen Marmorkuchen von einer Gast-Mutter, Regenbogen-Obst, salzige Muffins, Stullensushi, Chilli con Carne für den großen Hunger sowie Kinderbowle gegen den Durst.

Jetzt muss ich mir noch einen Zeitplan erstellen und dann kann die Geburtstagswoche kommen. Ich freue mich und meine Tochter sich hoffentlich auch.

 

 

12 von 12 im Januar 2017

Der erste Zwölfte im neuen Jahr. Der erste Monat ist schon bald halb rum und wir hatten schon Schnee, sodass wir Schlitten fahren konnten. Heute taut der Schnee leider.

 

#1 – Babyspielzeug

BabyspielzeugDie Morgensituation ist aktuell sehr anstrengend. Die Große schläft abends zu spät ein und könnte dann mrogens lang schlafen. So muss ich sie wecken und dass mag sie gar nicht. Wer mag schon geweckt werden. In der Nacht wecken mich die Mittlere und der Kleine im regelmäßigen Rhythmus. Dazu kommt dass der Babysohn eine Schnupfnase hat und ab 5 Uhr sehr unruhig schläft. Dafür liegt er morgens ruhig auf einer Decke und spielt mit seinen Händen und Spielsachen, die man ihm in die Hand drückt.

 

#2 – Toastbrot mit Frischkäse und Salami

FrischkäseFragt man die Mittlere was sie essen möchte, bekommt man zu jeder Tageszeit die gleiche Antwort: Toastbrot mit Frischkäse und Salami. Das Brot muss natürlich wie es sich für eine Zweijährige in der Autonomiephase gehört SELBST beschmiert werden und da ich nicht möchte, dass dann eine Packung Frischkäse auf einer Scheibe Toastbrot landet, bekommt sie meist ein Schälchen mit ihrer Ration Frischkäse. (Morgens will die Kamera nur streifig im Küchenlicht fotografieren.)

 

#3 – Traumberuf Kassiererin

Nachdem die zwei Großen in der Kita waren, sind das Baby und ich Lebensmittel kaufen gegangen. Im Real benutze ich ja gerne die Selbstbezahler-Kassen.

 

#4 – Einkaufsausbeute

GlitzerBeim Einkaufen habe ich schon nach Sachen für den vierten Geburtstag der Großen Ausschau gehalten und gleich schon mal etwas eingekauft. Na wer errät das Motto?

 

#5 – Frühstück

Das mittlere Kind wünschte sich mal wieder diese Waffeln. Hier teste ich sie schon mal vor. Bin ich eine nette Mutter und bringe den Kindern was für den Nachhauseweg mit in die Kita.

 

#6 – GeburtstagsvorbereitungenDer Geburtstag ist zwar erst in zwei Wochen. Man kann aber nie früh genug mit der Planung anfangen. Das Schnittmuster ist für die Geburtstagstunika und die Blätter rechts werden die Einladungen.

 

#7 – SpielebogenDas Baby liegt unter dem Spielebogen und unterhält sich mit der Spielekrake.

 

#8 – SelbstgenähtesBeim Auspacken der Kleidungskiste in Größe 74 entdecke ich mein erstes selbstgenähtes Oberteil und schwelge in Erinnerungen.

 

#9 – EinpackenNicht nur der Geburtstag der Großen steht an, sondern auch zahlreiche Kindergeburtstage. Die Geschenke packe ich in einem Schwung ein. Ich hoffe, nichts geht durcheinander und jedes Kind bekommt auch sein zugedachtes Geschenk.

 

#10 – Strampeln

Das Baby übt fleißig auf dem Bauch liegen und ich darf ihn wieder umziehen. Den Strampler habe ich selbst genäht und er passt so gut, dass ich ihn nachproduzieren werde.

 

#11 – Mac’n’Cheese

Heute abend gibt es Käse mit Käse an Käse als Beilage Nudeln. Auch genannt Mac and Cheese. Ich bin schon sooo hungrig. Werde gleich mal loskochen.

 

#12 – Koch-Trage-Selfie

Zum Kochen kommt das Schnupfen-Baby ins Tragetuch.

Heute war ich zu müde um Snaps zu machen. Vielleicht kommt im Februar wieder was auf Snapchat. Oder ich teste mal Instagramm Stories. Weitere 12 von 12 findet ihr bei Draußen nur Kännchen.

 

 

Rezept: Crepes

Crepes

Normalerweise essen wir immer die Pancakes nach dem Rezept von Daily Pia. Wie es so ist, muss irgendwann mal etwas neues her. Neu ist das Rezept nicht. Ich habe es von meinem damaligen französischen Mitbewohner aus meiner Studienzeit. Doch noch nie mit den Kindern gekocht.

Das Rezept reicht für 2 Erwachsene und 2 Kindern:

500g Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde in die Mitte machen und 2-3 Eier sowie 1 Prise Salz hineingeben. Langsam 1 Liter Milch dazugeben dabei die Zutaten vermengen. Das Ganze sollte 1-2 Stunden ruhen bevor der Teig portionsweise in die Pfanne kommt.

Crepes

Guten Appetit!

Der erste Schnee 2017

Am Donnerstag fiel den Kindern das Aufstehen nicht schwer: es hat endlich geschneit! Auf dem Weg zur Kita wurde ausführlich die weiße Pracht (maximal 1 cm Schneehöhe) bewundert. Im Kindergarten waren die Beiden auch mit ihren Gruppen draußen im Garten. Beim Abholen erzählte mir die Große stolz, dass sie einen Schneeengel gemacht hat. Erschrocken schaute ich auf den Rücken ihrer Jacke und befürchtete schon das Schlimmste, aber die Jacke war unversehrt von der Schlamm-Schneeengel-Aktion. Kurz nachdem wir die Kita verlassen hatten, begann es zu schneien. Ach was, zu stürmen! Das Baby, wach in der Babytrage, ein Kind an der Hand, das andere Kind an der Seite, die Hand geben konnnte es mir nicht, weil es seinen großen Schneebrocken tragen wollte, gingen wir durch den Schneesturm. Nach dem Erlebnis, das alle Kinder ohne Klagen und Weinen überlebt haben, gab es eine Runde heiße Milch und Vanillepudding.

Am nächsten Tag gingen wir nicht in die Kita, sondern machten uns mit unserem Schlitten auf in den nächsten Park. Dort suchten wir einen geeigneten Hügel: nicht zu steil, nicht zu flach mit genügend Schnee (maximale Schneehöhe war 2 cm). Die Kinder konnten nur einzelnd auf dem Schlitten sitzen, sonst wäre er gar nicht in Bewegung gekommen und die Fahrt war nach einer kurzen Strecke schon wieder zu Ende. Die idealen Anfängerbedingungen für die Kinder. So konnten sie alleine den Berg runterfahren, kamen den Berg alleine wieder hoch und hatten ganz viel Spaß dabei. Leider wachte das Baby im Kinderwagen viel zu früh wieder auf. Wir machten uns dann schnell auf den Rückweg. Zuhause gab es noch Crêpes und die Kinder sowie Mutter waren glücklich.

In der Nacht auf Sonntag verdoppelte sich die Schneemenge auf maximal vier Zentimeter. Direkt nach dem Frühstück (= Zeit, die 2 Erwachsene und 3 Kleinkinder brauchen um sich schneefein zu machen.) ging es zum Schlitten fahren in den Park. Heute konnten wir auch auf dem großen Berg rodeln und zu zweit auf dem Schlitten fahren. Auf dem Rückweg haben wir noch unterwegs Pizza mitgenommen, denn Schlitten fahren macht hungrig und glücklich.

 

Rezept: Kinderbowle

Bevor ich es wieder vergesse und dann beim nächsten Anlass wieder ratlos da  stehe verblogge ich schnell das Rezept für die Kinderbowle, die es gestern zu Silvester gab.

Dazu habe ich 1 L gekühlter Früchtetee, 1 L roter (Kirsch-)Saft & 1 L Sprudel zusammen geschüttet und gekühlt. Kurz vor dem Servieren kamen noch gefrorene (Him-)Beeren dazu. Vielleicht teste ich das nächste Mal das Rezept mit alkoholfreiem Sekt, da nach einiger Zeit die Bowle nicht mehr gesprudelt hat.

Prosit!

Kinderbowle Himbeeren

 

Rückblick 2016 & Ausblick 2017

Rückblick

Bis auf den Hausbau, der nicht vorankommt, war es ein schönes, entspannes Jahr mit etwas Krankheit, zwei Todesfälle und ein neues Familienmitglied.

JANUAR

Im Januar begrüßte uns der Schnee. Wir konnten Schlitten fahren und Schneemänner bauen.

Eigentlich wollte ich nur kurz Freundinnen treffen, die im Rahmen der Fashion Week in der Stadt waren und plötzlich hatte ich eine Freikarte und saß in einer Show. Das war eine sehr lustige und interessante Erfahrung.

Die große Tochter wurde schon drei Jahre alt und wünschte sich ein Auto-Kuchen mit Smarties. Den Auftrag habe ich gut und einfach umgesetzt. Für den nächsten Geburtstag soll es eine Regenbogentorte werden. Mal schauen wie ich das umsetze.

 

FEBRUAR

Im Februar konnten wir nach etwas Zittern das erste Ultraschallbild in der Hand halten. Dem Baby ging es gut. Die Schwangerschaftsübelkeit hielt sich in Grenzen.

Fasching haben wir in der Heimat verbracht. In Berlin feiert man das nämlich nicht so ausgiebig und  war dadurch eine sehr schöne Erfahrung für die beiden Kindern mit Verkleiden und ganz vielen Süßigkeiten.

 

MÄRZ

Die beiden Mädchen verstehen sich super. Natürlich gibt es gelegentlich Zankereien, aber die halten sich in Grenzen. Zumindest habe ich rückblickend das Gefühl das es wenig Streitereien und umso mehr Geschwisterplüsch gab.

 

APRIL

Im April war der weibliche Teil der Familie komplett krank. Immerhin jeder nacheinander. Ein großes Highlight war die gemeinsame sechstündige Zugfahrt zu dritt. Aber mit ausreichend Proviant ging das sehr gut.

Ach, wie liebe ich diese Stadt! Ich freue mich sehr in Berlin zu leben. Wir haben hier alles in direkter Nähe und ein gutes Kinderbetreuungsangebot. Alleine weniger Hundekacka könnte es sein.

MAI

Der Mai ist in Berlin immer der Konferenz-Monat. Zuerst war die Republica auf der wir mit und ohne Kinder waren. Anschließend war die Blogfamilia auf der ich beide Kinder dabei und Ende des Monats war das Barcamp Berlin. Auch hier hatten wir beide Kinder dabei. Alle Konferenzen waren sehr spannend und hatten viele nette Menschen.

 

Die einzige Hochzeit dieses Jahr verbrachten wir in Österreich. Gerne hätten wir noch ein paar Tage Urlaub angehängt. Leider ging es beruflich nicht. Wir hattentrotzdem eine schöne Zeit und die Große spricht immer noch davon.

 

JUNI

Wieder mal Schwanger und wieder mal Fußball. Das passt mehr oder weniger gut zusammen. Mit so einer Kugel im Bauch liegt es sich sehr gut auf dem Sofa, jedoch schläft man auch wegen der Schwangerschaftsmüdigkeit schnell ein. Ein Teufelkreis.

 

Die Große malt ein Porträit von mir und dem Baby. Die Kinder nehmen die Schwangerschaft gut an. Wir sprechen viel über Geburt und schauen uns entsprechende Literatur an.

 

JULI

Im Juli wurde Pokémon Go veröffentlicht und wir haben fleißig gespielt. Das Wetter in Berlin war den ganzen Sommer traumhaft. Wir waren oft draußen auf dem Spielplatz, im Park und haben viel gegrillt.

Endlich klappte es bei der Großen und ihr Laufrad. Die Kleine bekam zum Geburtstag ein kleines Laufrad und liebt es. Beide fuhren sehr gerne damit und ich kam mit dem dicken Bauch fast nicht hinterher.

 

AUGUST

So langsam neigte sich die Schwangerschaft dem Ende entgegen. Mir fiel alles schwerer und die Kugel wuchs und wuchs.

 

SEPTEMBER

GeburtDer September stand ganz im Zeichen des Babys. Die Geburt verlief gut, das Kind war und ist sehr entspannt und die Geschwister freuten sich sehr über ihren kleinen Bruder. Das neue Zusammenspiel der einzelnen Familienmitglieder gelang sehr schnell und wir erfreuen uns seit dem an unserer Großfamilie.

 

OKTOBER

In diesem Monat habe ich mein erstes Sauerteigbrot gebacken. Es war Liebe und schmeckte gut.

Auch Halloween war sehr köstlich. Wir haben viel gebacken und Süßes genossen.

 

NOVEMBER

Wie jedes Jahr zu Sankt Martin wünscht sich Mutti trockenes Wetter. Ich hatte dieses Jahr viel Glück es blieb trocken, war aber sehr kalt und sehr schön.

Der erste Advent war dieses Jahr sehr früh und so begann auch das Plätzchen backen sehr früh. Wenn es nach den Kindern geht, könnten wir das ganze Jahr Plätzchen backen.

 

DEZEMBER

Die Familie gedeiht prächtig. Die Große liest dem Kleinen was vor und hält dabei seine Hand. Und Mutters Herz schmilzt dahin. Die Adventszeit haben wir sehr genossen. Wir waren auf dem Weihnachtsmarkt, haben schön geschmückt, der Nikolaus kam und jeden Tag ein Türchen am Adventskalender geöffnet.

Das Highlight für die Große war der gemeinsame Weihnachtsbaumeinkauf. Natürlich waren Baumschmücken, Plätzchen essen und Geschenke auspacken genauso toll.

Nun ist der letzte Tag im Jahr. Die letzte Woche haben wir mit Krankheit verbracht und starten hoffentlich gesund ins neue Jahr. Heute abend gibt es ganz entspannt Ofenkäse, Sushi und Schokoladenfondue.

Natürlich habe ich auch Vorsätze für das Jahr 2017 (an die halte ich mich meist nie):

  • Nach 3 Schwangerschaften in 4,5 Jahren steht Muskelaufbau an erster Stelle bei mir.
  • Kein Stoff kaufen. Hier lagert nämlich noch genug Stoff, der vernäht werden möchte. Das ist definitiv das Vorhaben, das am schwersten umzusetzen ist. Die Stimmen in meinem Kopf lachen mich jetzt schon aus. Aber versuchen kann ich es ja mal.
  • Ausmisten! Im Jahr 2017 steht (hoffentlich) mal wieder ein Umzug an. Der erste Umzug mit drei Kindern. Zwar leben wir erst seit 2014 in Berlin. Es häuft sich aber immer sehr viel an. Nun ist Zeit mal wieder auszumisten und überflüssiges und nicht gebrauchtes auszusortieren.

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!

 

Weitere Jahresrückblicke von verschiedenen Menschen findet ihr beim Hebammenblog.

Weihnachten 2016

Suessigkeit

Am Weihnachtsmorgen plünderten wir zuerst unsere Adventskalender. Anschließend stellten wir Eltern den Weihnachtsbaum auf. Endlich! Danach war Arbeitsteilung angesagt. Der Mann und das mittlere Kind gingen in das nächstgelegene Einkaufscenter und machten die letzten Besorgungen.

WeihnachtsbeleuchtungDie Große sorgte sich um die Beleuchtung…

Blätter

… und ich entlaubte den Baum.

TannenbaumUnd dann ist der Programmpunkt „Baum schmücken“ für dieses Jahr erledigt.

SuessigkeitNoch ein paar Plätzchen für den Bescherungskaffee vorbereiten. Nach dem Mittagessen sollten die Kinder Mittagsschlaf machen, jedoch waren sie zu aufgeregt.

SchereAlso kam schnell das Christkind oder der Weihnachtsmann. Dieses Jahr war es eine richtige Geschenkeflut.

Salat KartoffelZum Abendessen gab es Kartoffelsalat…

Gebackener Fisch…und gebratenen Fisch. Ein Kind wollte nichts essen. Im Verlauf des Abends musste es spuken. Das arme Kind.

AuszeitDie Nacht war trotz Krankheit ruhig. Am Morgen gab es etwas Entspannung in Form von Tee für mich. Bevor ich mich in die Küche begab.

HauptgangZum Mittagessen gab es Lammbraten mit Bulgur.

Durch die Krankheit des Kindes wuchs der Wäscheberg schnell.

Tatsaechlich LiebeDas kranke Kind und das Baby machten Mittagsschlaf, während der Mann und das große Kind zur Notapotheke gingen. Ich pflegte die Weihnachtstradition und schaute Tatsächlich Liebe und kümmerte mich um den Wäscheberg.

BraeterDie Gans für morgen durfte Probe liegen und sie passt gerade so in den Bräter.

KartoffelsalatZum Abendessen gab es die Reste von gestern. Gerade habe ich dem kranken Kind Fiebermittel gegen und hoffe auf eine ruhige Nacht.

Weitere Wochenende in Bildern könnt ihr hier sehen.