Vorbereitungen auf das Wochenbett

Die Zeit rennt mir davon. Das Baby ist noch nicht da und ich habe noch so viel zum Vorbereiten. Die Babykleidung ist gewaschen. Und auch die Babyschale und der Kinderwagen warten schon auf ihren Einsatz. Diese Woche will ich das Babybett aufstellen.

Hier meine ganze To-Do-Liste:

  • Babykleidung Die ideale Startergröße ist 50/56. Es gibt genügend Erstausstattungslisten, die auflisten welche Teile man wie oft braucht. Am Besten nicht zu viel kaufen, da man meist noch Kleidung geschenkt bekommt. Ich empfehle Wickelbodys und Wickeloberteile anzuschaffen, da die meisten Kinder es nicht mögen, wenn etwas über den Kopf gezogen wird. Eine weitere Empfehlung ist der Schlafsack, der aus zwei Lagen besteht. Wie das Baby-Mäxchen von Alvi.
  • Kinderwagen und Tragetuch In diesem Bereich sind wir sehr gut ausgestattet. Wir haben einen Kinderwagen, ein Tuch und eine Trage. Bei uns kommen alle zum Einsatz. Der Kinderwagen ist von Mutzy und wurde uns gebraucht geschenkt, die Trage von Manduca und das Tuch von Amazonas, wobei ich die 20 Euro lieber noch investiert und mir ein Hoppediz- oder Diddymos-Tuch angeschafft hätte. Die beiden Kinder waren nämlich richtige Traglinge.Tragling
  • Babybett Wir haben uns für das runde Babybett Stokke Sleepi entschieden. Es wächst mit und die Kinder benutzen es heute noch als Sitzfläche und zum Spielen. Vielleicht würde ich mir heute eher ein kostengünstigeres Bett kaufen.
  • Wickeltisch Unser Wickeltisch ist noch aufgebaut und in Verwendung. Und doch benötigt man für Neugeborene andere Utensilien als für große Wickelkinder. Die winzigen Windeln sind schon bei Windeln.de bestellt und sollten heute geliefert werden. Wen ich für windeln.de werben darf, kann sich gerne bei mir melden. Ich verschicke gerne eine Mail. Da kleine Babys sich gerne beim Wickeln einnässen, lege ich kleingeschnitte WIckelunterlagen unter das Baby. Den Säugling reinige ich noch mit warmen Wasser und Waschlappen und wechsle später zu Feucht- und Öl-Tücher.
  • Wundschutzcreme Diese haben wir zur Geburt oft als Proben bekommen, aber auch  Produkte geschenkt bekommen. Jeder schwört auf eine Marke. Heilwolle mussten wir glücklicherweise nicht testen.
  • Windöl bzw. Kümmel-Creme Die beiden Produkte gehörten bis jetzt bei uns immer zur Grundausstattung. Ich wünsche mir so sehr, dass sie diesmal nicht zum Einsatz gegen Bauchschmerzen kommen.
  • Stilltee bzw. bekömmlichen Tee kaufen Ich trinke gerne Anis-Kümmel-Fenchel-Tee, den es von Alnatura in der Vorratspackung gibt. Generell würde ich sagen, dass man fast jedes Getränk verwenden kann. Hauptsache man nimmt Flüssigkeit zu sich, es schmeckt der Mutter und schadet nicht dem Kind.
  • Stilleinlagen für die Brust Manche Mütter brauchen es, bei manchen läuft keine Muttermilch aus der Brust. Ich gehöre zu ersteren.
  • Einlagen für den Wochenfluss Meine Hebamme hat mir beim zweiten Kind Camelia-Regina-Binden empfohlen, anstatt die Samu-Wöchnerinnen-Einlagen zu verwenden.
  • Gefäß für die Intimpflege Im Krankenhaus bekommt man meist ein Messbecher für Wasser. Das kann man für Spülungen im Intimbereich benutzen. Bei Geburtsverletzungen empfinde ich es als sehr angenehm.
  • Nervennahrung Mit Säugling muss/sollte man seine Bedürfnisse hintenanstellen. So eignen sich kleine Snacks wie eine Schale mit Nüssen, Salzstangen oder Müsliriegel um schnell den eigenen Hunger zu stillen. Auch ein Müsli kann einhändig zubereitet werden, wenn das Kleine sich nicht ablegen lässt. Vielleicht schaffe ich es diesmal Stillkugeln zubereiten. Da suche ich noch nach einem schmackhaften Rezept.

 

Weitere Tipps für das Wochenbett:

  • Natürlich die wichtigen Dinge wie Besuch so viel wie es einem passt, viel Ausruhen, Schlafen, Essen und Trinken, Hilfe annehmen und was man sonst noch so in den ganzen Ratgebern findet.
  • Hebamme Leider muss man sich meist frühzeitig eine Hebamme für die Nachsorge suchen. Für mich war/ist es wichtig, dass jemand mit fachlicher Ausbildung mich betreut und mir Tipps im Umgang mit bestimmten Situationen gibt. Oder auch nur zuhört und mir die Bestätigung gibt, dass alles so okay ist. Jedes Kind ist anders und kein Wochenbett wie das andere.
  • Nahrungsaufnahme Im Wochenbett muss das Kochen schnell gehen. Manchmal auch das Essen. Beim ersten Kind habe ich mir gerne bei Vinzenzmurr eine Leberkässemmel geholt, wenn wir spazieren waren. Das Abendessen hat oft der Mann gekocht(=von unterwegs mitgebracht). Auch Lieferdienste waren bei uns sehr beliebt. Ich mag kein selbstgekochtes Essen einfrieren. Meist koche ich Suppe oder mache Bulgur-Salat. Das reicht dann für mehrere Tage. Auch Salate aus dem Glas sind bei uns zur Zeit sehr beliebt. Da bereitet man einmal Salat zu und verteilt diesen auf verschiedene Schraub- oder Einmachgläser. Dabei ist zu beachten, dass die Salatsoße unterhalb von den Salatblättern gelagert wird, sonst verdirbt der Salat zu leicht.
  • Einkaufen Hier in Berlin gibt es wie in vielen anderen Großstädten Lieferdienste, die den ganzen Wocheneinkauf einem vor die Haustür bringen. Das war und ist für mich eine große Erleichterung. Auch stillfreundliche und regionale Bio-Gemüse-Obst-Kisten werden von verschiedenen Anbietern geliefert.
  • Innere Stimme Hört auf euch und euer Empfinden. Wenn ihr Tipps annehmen und umsetzen möchtet, macht es. Wenn nicht, dann nicht. Lieblingsthemen sind: Familienbett, Tragen, Schreien lassen, Schnuller, Stillen, Medikamente, Essen der Mutter, ach eigentlich jedes Thema) Natürlich sagt man sich beim Ein oder Anderen im Nachhinein, vielleicht hätte ich es doch so machen sollen. Aber das sind Eltern-Erfahrungen, die man nur durch Ausprobieren bekommt und dann beim zweiten Kind umsetzen kann.WochenbettDas Kind auf dem Bild darf zum Beispiel auf dem Bauch schlafen, obwohl Säuglinge nicht auf dem Bauch schlafen sollten, da dies den plötzlichen Kindstod fördern kann. Zum Thema Kindstod und Familienbett gibt es einen meiner Meinung nach guten Artikel vom Kinderarzt Herbert Renz-Polster.
  • Nützliche Gegenstände Wenn ich Lieblingsgegenstände aus den ersten beiden Wochenbetten benennen sollte, wären dass das Pucktuch von Hoppediz, mit diesem Tuch(siehe Bild oben, als rot-weiße Zudecke) lässt sich ein Kind meist ablegen. Und am Liebsten lag das Baby dann in der Federwiege von Nonomo. Die Wiege ist genauso teuer wie ein Bett, aber über die Anschaffung sind wir bis heute froh. Die Wiege, die man auch mieten kann, kann an einem Haken oder im Türrahmen befestigt werden. Sie lässt sich auch als Reisebett nutzen, wobei wir bei Reisen auch mal den Kinderwagenaufsatz verwendet haben. Auch unsere großen Kinder haben Spaß an der Wiege. Sie lässt sich bis 15kg benutzen und beim zweiten Kind hat die Große die Wiege oft als Schaukel benutzt.Nonomo

Das waren nun meine Wochenbett-Tipps. Wie Tipps halt sind, manchen helfen sie, manchen nicht wirklich. Habt ihr Tipps für mich?

 

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