#Sommersockenkal – Das Anstricken

schachenmayr melone

Im April habe ich mich mit Sockenwolle von Schachenmayr eingedeckt, um über den Sommer unseren Wollsockenbestand aufzufüllen. Scheinbar ist antizyklisch stricken nicht nur bei mir schwer angesagt (ich brauche immer ewig beim Stricken, Nähen geht da viel schneller), sondern auch bei Queen of Whatever und Landherzen. Die beiden haben nun den #Sommersockenkal gestartet und heute wird angestrickt. Der KAL geht bis zum 30.06.2018 und es gibt keine Beschränkung auf Garn oder Muster. Alles ist also erlaubt.

schachenmayr tuttifrutti

Aus Mangel an Orangen musste ein Orangeneis mit auf das Bild.

Das große Kind hat sich Orangen-Sockenwolle herausgesucht. Die hüpfen heute auf die Bambusnadeln von Addi. Mal schauen, wie lange für eine Socke brauche. Aktuell hat sie Schuhgröße 28. Die Socken werde ich in Größe 31/32 stricken. Bis zum Herbst wachsen die Füße und sie zieht die Wollsocken meist über ihre normale Socken. Also können sie gerne größer ausfallen.

schachenmayr melone

Es geht doch nichts über Melonen!

Die Wassermelonen-Wolle von Schachenmayr habe ich letzte Woche mit den Crasy-Trio-Nadeln angestrickt. Ich konnte ja nicht eine Woche warten bis der Sommersockenkal losgeht. Dieses Nadelspiel besteht aus drei flexiblen Nadeln. Die teste ich gerade, weil hier gerne mal ein Kind auf mich zugerannt kommt, wenn ich stricke und sich auf mich wirft. Da bleibt mir das Herz immer kurz stehen. Da ist das Trio-Nadelspiel viel kinderfreundlicher als normale Nadelspiele, weil es zwei Nadeln weniger hat und diese auch nicht so abstehen. Ein Minuspunkt bekommt das Nadelspiel allerdings, weil die Nadeln schon etwas klein sind und man doch etwas die Hände beim Stricken verkrampft. Dafür ist es ein ideales Nadelset für unterwegs. Zumindest im Vergleich zu den Bambusnadeln, bei denen ich immer Angst habe, dass sie in der Tasche brechen werden.

 

Wir geben (Ihren) Würmern ein Zuhause

Mit dem neuen Haus kommt die große Frage, was machen wir mit dem ganzen Müll, den eine fünfköpfige Familie so produziert. Als Gartenbesitzerin träumt man dann schnell von einem Kompost. Bei der Garten-Anlege-Recherche wurde mir schnell klar, dass unser Garten zu klein ist, um richtige Komposthaufen anlegen zu können. Jedoch bin ich über eine platzsparende Alternative gestoßen. Mit der kann man sogar in einer Wohnung einen Komposthaufen haben. Eine Wurmkiste!

Was ist eine Wurmkiste?

Ganz vereinfacht ausgedrückt eine Holzkiste mit Kompostwürmer. Dazu ein bisschen Erde und eine Abdeckung,schon hat man eine Wurmkiste und bekommt für seinen Abfall gehaltvolle Erde. Auf dieser Seite wird das Ganze etwas ausführlicher erklärt.

Solche Kiste kann man aus Holz, aber auch mit Plastikschalen selbst bauen. Ich habe mich gegen einen Besuch im Baumarkt entschieden und mir einen Bausatz bei wurmkiste.at bestellt. Diese wurde auch schon geliefert und am selben Nachmittag haben die Kinder und ich die Kiste zusammengebaut.

Kinder und Würmer?

Ein bisschen skeptisch haben die Kinder schon geschaut als ich Ihnen erzählt habe, dass wir Kompostwürmer als Haustiere bekommen werden. Na gut, ein Pferd oder Hund ist schon plüschiger, aber isst leider kein Biomüll und von den Hinterlassenschaften wollen wir gar nicht mal sprechen. Die Mittlere sprach aber schon beim nächsten Mal, dass sie die Würmer füttern möchte und so wie sie kleine Tiere durch die Gegend trägt, wird sie sicherlich mal Wurmspezialistin. Nachdem wir die Kiste zusammen gebaut hatten, wollten die Kinder die Würmer in die Kiste setzen. DIe Würmer werden in einem Sack mit Substrat geliefert. Nach dem der Inhalt des Sackes in die Kiste gekippt wurde, haben die Mädchen die Erde und Würmer gleichmäßig in der Kiste verteilt. Eigentlich wollten sie jedem Wurm einen Namen geben. Doch als ich ihnen sagte, dass es so um die 500 Würmer seien, haben sie schon bald das Namenvergeben eingestellt.

Wurmkiste mit Kindern

Die Kinder verteilen das Substrat mit den Würmer.

 

12 von 12 im Mai 2018

Was für ein schöner Tag. Wochenende. Sonnenschein. Neues Zuhause. Nette Nachbarn. Was will man mehr.

#1 – Glory morning

Hochbett

Aussicht am Morgen

Das erste Kind erwacht zur Zeit zwischen 5-6 Uhr. Ich weiß, dass das nur eine Phase ist. Es ist aber trotzdem sehr anstrengend. Das zweite Kind steht so um halb sieben auf. Das erfreut mich am Wochenende immer sehr. Seit kurzem spielen die Beiden sehr schön miteinander und ich kann noch etwas vor mich hindösen. Unter der Woche müssen wir um die Uhrzeit aufstehen.

 

#2 – All I need is…

Kaffee

Mt Kaffee übersteht man den Tag.

Die obligatorische Kaffeetasse am Morgen.

 

#3 – Verspäteter Vatertag

Bollerwagen

Unser SUV

Der Mann möchte (=muss) zum Baumarkt Besorgungen für das Haus machen. Die Kinder möchten alle mit. Da wir immer noch kein Auto haben (Empfehlungen für 6-Sitzer?), geht es mit dem Bollerwagen zur S-Bahn und dann weiter zum Baumarkt.

 

#4 – Sie wachsen ja so schnell

Kinderfüße

Kinderschuhe – so schnell zu klein

Beim Anziehen des Sohnes für den Ausflug stellen wir fest, dass seine Schuhe schon wieder zu klein sind. Wie gut, dass die Schuhkiste durch den Umzug griffbereit steht und ich alte Schuhe seiner Schwestern hervorzaubern kann. Einen spontanen Schuhkauf hätte heute nicht ins Zeitmanagement gepasst.

 

#5 – Das bisschen Haushalt…

Miele Staubsauger

Papas neues Spielzeug

Der Mann hat einen neuen Staubsauger gekauft. Mit Licht! Aus diesem Grund saugt nun auch gern das Kind. Als alle aus dem Haus sind, nutze ich die Chance und staubsauge effizient und in Ruhe.

 

#6 – Nur mal kurz eskaliert

Wollsuechtig

Ein bisschen Wolle für Zwischendurch

Die Pakete lasse ich mir nur samstags liefern, weil der unter der Woche DHL-Mensch unser Haus noch nicht „findet“. Eigentlich wollte ich nur die Addi-Crasy-Trio-Stricknadeln. Doch in keinem Laden habe ich sie gefunden. Also musste ich sie doch online bestellen. Dabei ist mir noch ein Sommerschal und ein Verlaufsgarn von Oceanandyarn in das Paket gehüpft.

 

#7 – Den Wagen voll geladen

Bollerwagen

Baumarktausbeute

Die Familie kommt vom Einkaufen zurück und zeigt mir stolz die Pflanzen, die sie gekauft haben.

 

#8 – Haustier

Tierchen

Kindheitserinnerung

„Schau mal Mama, das Tier mag mich.“ So sehr ich mich freue, dass sie keine Berührungsängste hat, habe ich sie doch schnell gebeten die Feuerwanze wieder abzusetzen. Bei aller Liebe.

 

#9 – Pflanzenliebe

Gaertnern mit Kindern

Pflanzen

Das Kind durfte mir dann beim Umpflanzen der restlichen Samen, die wir groß gezogen haben, helfen. Ich bin gespannt auf die Ernte.

 

#10 – Blumenliebe

Blumen

Bis in unserem Garten solche Blumen wie in der Nachbarschaft wachsen dauert es noch eine Weile.

 

#11 – Obstschale

Knabberkram

Wir sind auf einem Nachbarschaftsfest eingeladen und sollen nichts mitbringen, da ich aber nicht mit leeren Händen kommen wollte, habe ich ein paar Süßigkeiten gekauft.

 

#12 – Nachbarliebe

Perfektes Fest

Was für ein Fest. Nette Nachbarn. Nette Gespräche. Nettes Essen. Nettes Trinken. Nettes Wetter. Ich hoffe, die Nachbarschaft bleibt über die Jahre so nett. <3

Wenn ihr noch mehr #12von12 sehen wollt, schaut doch mal bei Draußen für Kännchen vorbei.

 

Neue Stadt – neuer Alltag

Endlich wird es wieder in unserem Leben ruhiger und ich versuche mich mal wieder am regelmäßigeren Bloggen. Viel ist in den letzten Monaten passiert. Zu viel um es alles in diesem Blogpost unterzubringen. Aber irgendwo und irgendwann muss man ja beginnen.

Kind mit Bagger

Kind beim Bagger-Watching

Wir sind Spießer!

Endlich sind wir Eigenheimbesitzer. Es hat ja auch nur 2,5 Jahre von der Vertragsunterschrift bis zum Einzug gedauert. Der Umzug war stressig, wie Umzüge nun mal so sind, hat aber gut geklappt. Das Haus ist noch nicht ganz eingerichtet. Es fehlen noch ein paar Mängelbeseitigungen. Die Küche kommt erst Ende Juni. Was ziemlich nervig ist. Und der Garten ist eine Stein-Distel-Erd-Wüste. Das gefällt den Kindern ganz gut, auch weil noch viele Sachen von den Handwerkern rumliegen mit dem man toll spielen kann. Ich freue mich schon, wenn der Garten einen Zaun, Terrasse und Rasen hat. Das scheint aber noch zu dauern. Die Kinder und ich haben schon mal verschiedene Pfanzen gezogen. Das pflanzen von Samen und schauen was daraus wird, hat den Kindern schon in Berlin viel Spaß gemacht. Dieses Jahr versuchen wir uns an Tomaten, Gurken, Erbsen und der Evergreen Sonnenblumen.

Saatgut

Unsere Babys

Endlich wieder unter normalen Menschen sein

Mit dem Umzug konnte ich mir endlich eine Arbeitsstelle suchen und habe sie auch gefunden. Ich werde als Bibliothekarin arbeiten und die Ruhe bei der Arbeit genießen. So stelle ich mir das zumindest vor. Ich bin mal gespannt wie es wird.

Kind auf Bank

Das Kind auf dem täglichen Weg zur Arbeit.

Kitawechsel

Da wir den Wohnort gewechselt haben, haben die Kinder auch Abschied von ihren Freunden und ihrer Kita nehmen müssen. Obwohl ich nicht mit der jetzigen Gesamtsituation zufrieden bin, ist es doch ein Sechser im Lotto, weil es eigentlich nie Plätze während eines Kitajahres gibt. Die beiden Großen können in die Kita in der Nähe gehen. Das gefällt ihnen auch sehr gut. Den Kleinen konnte ich bei einer Tagesmutter unterbringen, was auch ein großes Glück ist. Leider ist es an meiner Arbeitsstelle, die ein Stück von unserem Zuhause entfernt ist und er muss mit mir jeden Tag die Strecke fahren. Im Augenblick gefällt es ihm noch sehr gut. Wir frühstücken zusammen und er winkt jedem Zug den er unterwegs sieht. Mal schauen, wie lange ihm das tägliche Zugfahren noch gefällt. Ich hoffe lange.

Kinder auf der Bruecke

Die Kinder entdecken die neue Umgebung.

Handarbeiten – was ist das?

Oka, ganz auf Handarbeiten kann ich nicht verzichten, aber mich juckt es in den Fingern nicht nur Wollsocken zu stricken, sondern auch an der Nähmaschine produktiv sein zu können. Leider hatte ich noch keine Zeit meine Nähecke einzurichten. Dabei sollte bald eine Babydecke fertig werden. Das mittlere Kind bräuchte dringend Leggins und auch so gäbe es da einiges zu nähen. Der Lost-in-Times-Shwal ist auch noch nicht fertig, aber die Wolle ist eine reine Wollkotze und ich habe gerade keine Nerven diese aufzutrennen.

Wolle

Wollsocken in the making

So jetzt habt ihr einen kleinen Überblick wie es gerade so bei Familie Minze ist. Bald kommt schon weitere Neuigkeiten.

Unser Garten

Unser Garten – Wünsche, Richtung und Literatur

Mit dem neuen Haus werden wir auch einen kleinen Garten bekommen. Auf den freuen wir uns alle schon total. Das ein Garten aber auch viel Pflege und Zuwendung braucht ist uns bewusst. Wie gut, dass es da sehr gute Literatur gibt. In der Bibliothek habe ich das Buch Pflegeleichter Garten von Wolfgang Hensel entdeckt und mittlerweile auch für unsere Hausbibliothek gekauft. Dort bekommt man Tipps zum Anlegen eines Gartens und welche Pflanzen pflegeleicht sind.

Wünsche

Zuerst einmal habe ich mich bei den einzelnen Familienmitgliedern umgehört was in den Garten alles soll. Der Mann wünscht sich eigentlich nur eine Hängematte. Da er dieses Jahr noch Geburtstag hat, wird das kein Problem sein. Bei den Kindern wird es schon schwieriger. Der Einhorn-Stall ist glücklicherweise wieder vom Tisch. Mit dem Wunsch nach Sandkasten und Trampolin wäre die Gartenplanung schon abgeschlossen. Mehr Sachen passen eigentlich nicht in den Garten. Doch da wären noch meine Wünsche an den Garten:

  • Kräuter
  • Rosen
  • Gemüse (vielleicht ein Hochbeet)
  • Obst
  • Grillplatz
  • Feuerschale
  • Kompost
  • Platz für Mülltonnen, Fahrräder, Rasenmäher

In den nächsten Wochen werde ich nun ausarbeiten dürfen, welche meiner Wünsche sich realisieren lassen und welche ein Traum bleiben werden.

Richtung für die Gartenplanung

Die Frage welche Pflanzen in den Garten kommen beschäftigte mein Mann und die Kinder weniger. Mich aber um so mehr. Dazu blätterte ich stundenlang in Büchern und Zeitschriften in der Bibliothek. In der Buchhandlung kaufte ich mir noch das Buch Kleine Gärten gestalten von Andrea Christmann. Ziemlich schnell legte ich mich auf zwei Richtungen fest.

Mediterraner Garten

Kräuter müssen in den Garten. Das ist ganz wichtig. Lavendel liebe ich auch total und so komme ich nichtan einer mediterranen Ecke im Garten vorbei.

Bauerngarten

Ich weiß, dass ich in einem 200qm-großen Garten keinen klassischen Bauerngarten anlegen kann. Aber ein paar Rosen, Obst- und Gemüseplanzen werde ich sicherlich reinbekommen. Und wenn ich den Bauerngarten im Hochbeet realisieren muss.

Weiter bin ich noch nicht mit der Planung. Als nächstes werde ich mich mit Rasen und Heckenpflanzenauswahl beschäftigen.

Das Haus hat mittlerweile Fenster und der Innenausbau hat begonnen.

12 von 12 im Januar 2018

Heute morgen bin ich vor Schreck fast vom Stuhl gefallen als ich gemerkt habe, dass heute der 12. Februar ist und somit der 12. eines Monats in der man 12 Bilder macht und dann verbloggt.

#1 – Frühstück

fruehstueckDer Mann hat heute die Kinder in die Kita gebracht und ich hatte etwas Zeit zum Frühstücken.

#2 – Umziehen nach Marie Kondo

papiermuellDa wir bald umziehen, miste ich jeden Tag etwas aus.

#3 – Podcast-Liebe

festundflauschigGestern habe ich es nicht geschafft den Fest-und-Flauschig-Podcast fertig zu hören und dann bringen die Frickelcaster auch noch eine neue Podcast-Folge heraus. Beides absolut hörenswert.

#4 – Lass jetzt losssss…

elsakostuemMorgen ist Kinderfasching in der Kita und ich schaue jetzt erst in welchem Zustand das Elsa-Kostüm vom letzten Jahr ist. Da werde ich mich noch an die Nähmaschine setzen müssen und die Naht ausbessern müssen, damit das noch einmal nach was aussieht.

#5 – Mittagessen

fruehlingsrolleZu Mittag gibt es Reste von gestern: Curry und Mini-Frühlingsrollen.

#6 – Und täglich grüßt das Murmeltier

kleidungWie fast jeden Tag beschäftige ich mich mit Kleidung. Kleidung waschen, Kleidung bügeln und heute Kleidung zusammenlegen.

#7 – Amerikaner

AmerikanerWieder Reste von gestern. Wir haben das erste Mal Amrikaner gebacken und verziert. Damit wir was zu naschen haben, wenn wir den Faschings-Umzug im TV schauen.

#8 – Frickelei

soxxbox soxxbook

Gestern (ich erzähle heute viel von gestern) habe ich beim Tatort an meinen Soxxbox-Socken weitergestrickt. Natürlich gleich mal einen Fehler reingestrickt und das Strickzeug genervt weggelegt. Jetzt habe ich den Fehler behoben und stricke noch ein paar Reihen bevor ich die Kinder abhole.

#9 – Rad fahren

Die Kinder habe ich mit dem Rad abgeholt. Was immer etwas nervenaufreibend ist. Heute wollte zuerst das eine Kind, dann das andere Kind nicht mehr fahren.

#10 – Krapfen

Mir fällt es ja sehr schwer zu den Teilen Pfannkuchen zu sagen. Das ist für mich totale Gehirnakrobatik, obwohl ich sonst keine Probleme habe Dinge einen anderen Namen zu geben. Beispielsweise bei Brötchen, Semmel, Weck oder Schrippe. Aber warum nennt man Berliner Pfannkuchen und Pfannkuchen Einerkuchen.

 

#11 – Generalprobe

Zwei von drei Kindern machen eine Generalprobe für die morgige Faschingsfeier. Das dritte Kind sagt, dass sie als Elsa im rosa Kleid geht und ich bin gespannt, wer morgen als was geht.

 

#12 – Verkleidung

Ich werde mich morgen nicht umentscheiden und gehe wie jedes Jahr als Schnecke. Bis heute habe ich noch kein anderes Elternteil gesehen, dass ihre Kinder verkleidet gebracht hat. Vielleicht ja morgen. Weitere 12von12s könnt ihr bei Draußen nur Kännchen begutachten. Helau!