Tafelberg

Ein Mal ist kein Mal, oder warum wir zwei Fernreisen im ersten Lebensjahr gemacht haben

Tafelberg

Kurz nach dem wir die Reise nach Mauritius fest gebucht hatten, bekam mein Mann die Chance für eine Woche nach Südafrika zu fliegen. Und ich wollte mit.

Also noch mal beratschlagen und abwägen, ob es Bedenken geben könnte so eine weite Reise zu machen. Vorallem wenn man kurz vorher schon mal so weit verreist. Letztendlich haben wir es gewagt und im Nachhinein war es die richtige Entscheidung. Natürlich wurden die kritischen Stimmen wieder laut, wie man mit Kleinkind so weit fliegen könne.
Aber wir hatten keine Schwierigkeiten beim Fliegen. Das Babybett, in dem Klein_minze den Flug verschlafen konnte, war fest gebucht und der Transfer war Dank mitgenommener Babyschale kein Problem.
Untergebracht waren wir in einem Apartment mit zwei Zimmern. Während das Baby im Schlafzimmer schlief, konnten wir uns im Wohnzimmer in normaler Lautstärke unterhalten. Sogar fernsehen war möglich. Einzige Einschränkung war, dass wir uns aus Sicherheitsgründen nach Einbruch der Dunkelheit (ca. 18 Uhr) nicht mehr Draußen aufgehalten haben.

Das Klima in Südafrika war im Oktober ganz angenehm. Dort wurde gerade Frühling und während in Deutschland die Blätter vom Baum fielen, begannen hier die Blätter zu sprießen. Die ideale Reisezeit soll aber im Januar sein. Diesmal habe ich zwar etwas Babynahrung eingepackt, aber darauf verzichtet Mineralwasser mitzunehmen. Man lernt schnell dazu.

Wir haben in der Woche natürlich auch ein paar Ausflüge gemacht. Zuerst sind wir zum allersten Mal mit dem roten Hop-on-hop-off-Bus gefahren, den man aus anderen Städten kennt. Das war mit dem Baby ganz angenehm. Man konnte aussteigen wo  man wollte (also an den vorgegebenen Haltestellen) und weiterfahren wann man wollte. So kamen wir auf den Tafelberg sowie ans Meer. Und haben ein paar Ecken von Kapstadt entdeckt, die wir sonst nicht gesehen hätten.

Wifi im Park

Ein Paradies für Digital People mitten im Park

Für den nächsten Tag hatten wir eine Gruppenreise ans Kap der guten Hoffnung gebucht. Da Anfang Oktober keine Touristenzeit ist, hatten wir einen Minibus mit Fahrer nur für uns. Das war so toll. Einen eigenen Cheuffeur nur für uns. Er konnte auf unsere Wünsche und Baby-Bedürfnisse eingehen.

Felsen

Das Kap der guten Hoffnung

Wir haben so viele verschiedene Tiere auf dem Tagesausflug gesehen. Ich versuche mich mal an einer Aufzählung: Schlange, Affen, Wale (die wir durch Zufall entdeckt hatten), Robben, Pinguine und sogar ein Dassi. So haben wir einen wundervollen Tag verbracht an den ich gerne zurückdenke.

Pinguin

Pinguin in freier Wildbahn

Einen geschichtlich sehr interessanten Ausflug haben wir zur Robben Island gemacht. Zuerst setzt man mit einer Fähre auf die Insel über. Von dort gibt es geführte Touren durch das Gefängnis und die Insel.

Schiff

Auf dem Schiff zum Robbenschauen

Die restlichen Tage haben klein_minze und ich alleine verbracht. Wir waren natürlich Shoppen im Einkaufszentrum an der Waterfront. Und einen Tag haben wir im Aquarium verbracht. Das ganz toll gemacht war. Ich mag es wenn man versucht heimische Arten in den Aquarien für den Besucher sichtbar und erlebbar zu machen. Beeindruckend war der Tangwald. Den wir schon bei den Ausflügen auf der Wasseroberfläche gesehen haben.

Tangwald

Bild vom Tangwald

Hier das Video vom Tangwald. (Die nichtvorhandene Einbindung stört mich etwas.)

Durch die zwei  kurz hintereinander folgenden Reisen hat das Baby keinen Schaden genommen. Es war nicht stressig und wir konnten die Zeit sehr genießen. Für uns war es wirklich eine schöne Zeit.

Eichhörnchen

Schau mal ein Eichhörnchen

 

Tipps zum Reisen mit Baby findet ihr hier.

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